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Monitor für Bildbearbeitung – Top 3 Empfehlung 02/2019

Wer im Web- und Grafikdesign oder als Fotograf tätig ist, sollte sich auf jeden Fall Gedanken über einen geeigneten Grafiker-Monitor machen. Wir haben ordentlich recherchiert und stellen Ihnen im folgenden Artikel nun die 3 besten Monitore für Bildbearbeitung vor. Alle vorgestellten Bildschirme sind geeignet für: Grafikdesigner, Webdesigner, Programmierer, Fotografen, Mediendesigner, etc.

Berücksichtigung von 7 aktuellen Vergleichs- und Testberichten

vergleich.org | computerbild.de | stern.de | tapnets.com | chip.de …

Aktualisiert am 01.02.2019 – 09:21 Uhr

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BenQ PD2700U Dell U2718Q Eizo EV2785-BK
ModellBenQ PD2700UDell U2718QEizo EV2785-BK
Preis

489,99 €

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1.058,99 €

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Bewertung
MarkeBenQDellEizo
Bildschirmgröße27"27"27"
Hertz60hz60hz60hz
Reaktionszeit5ms5ms5ms
FarbraumsRGBsRGB-
Panel-TechnologieIPSTNIPS
3D Wiedergabe
Höhenverstellbar
Auflösung3840 x 21603840 x 21603840 x 2160
AnschlüsseHDMI, DP, USBHDMI, DPHDMI, USB Typ C, DP
Lautsprecher
Preis

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Worauf sollte man bei einem Grafiker Monitor achten?

Heutzutage gibt es so viele unterschiedliche Monitore auf dem Markt, dass man schnell den Überblick verliert – vorallem, weil viele Produkte sehr ähnlich sind und nur kleine Unterschiede aufweisen.

Wir beantworten Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Fragen, die sich vor dem Kauf eines passenden Mweonitors stellen.

1. Welche Auflösung?

Kurze Antwort: QHD, idealerweise 4K.

Begründung: Für präzise Detailarbeit als Grafikdesigner oder Fotograf empfiehlt sich ein Monitor mit QHD Auflösung (2560 x 1440 Pixel) oder im Idealfall ein Monitor mit 4K Auflösung (3840 × 2160 Pixel). Von einem gewöhnlichen Full-HD Display würden wir eher abraten, da sich diese Auflösung eher für normale Büroarbeit oder Ähnliches empfiehlt (siehe PC-Monitor).

2. Welche Panel-Technologie?

Kurze Antwort: Ganz klar IPS.

Begründung: Ein Bildschirm mit IPS Panel Technologie bietet eine weitaus bessere und vorallem eine viel realistischere Farbdarstellung, als es mit einem TN-Panel überhaupt möglich wäre. Ein TN-Panel wird hauptsächlich für Gaming Bildschirme verwendet, um eine schnelle Reaktionszeit zu gewährleisten. Da man als Grafiker sowieso nicht auf Reaktionszeiten angewiesen ist, macht das überhaupt nichts.

3. Welche Bildschirmgröße?

Kurze Anwort: 27 Zoll oder mehr.

Begründung: Besonders für die Bild- & Fotobearbeitung ist es wichtig, dass die Größe des Monitors nicht zu klein gewählt wird, da dies in der Regel zu Augenschmerzen führt. Ein größerer Monitor (etwa 27 – 32 Zoll) erleichert den Workflow und bietet vorallem mit einer hohen Auflösung (QHD oder 4K) ein sehr angenehmes Arbeitserlebnis mit überraschend viel Platz am Bildschirm!

4. Welcher Monitor-Hersteller?

Grundsätzlich spielt das keine Rolle, da die führenden Herstellerfirmen ohnehin ziemlich auf dem gleichen Stand sind. Hier sollten Sie einen Hersteller wählen, mit dem Sie in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gemacht haben.

Folgende Hersteller können wir empfehlen:

  1. BenQ
  2. Dell
  3. Eizo (spezialisiert auf Bildbearbeitung)
  4. HP

5. Helligkeit und Kontrast

Sollten Sie in einem sehr hellen Raum arbeiten (zB. bei Tageslicht in einem Raum mit vielen Fenstern), muss der Monitor natürlich dementsprechend auch hell genug sein. Die meisten aktuellen Monitore haben aber in der Regel ohnehin optimale Helligkeits- und Kontrastwerte. Wenn Sie einen der Top 3 Empfehlung wählen, machen Sie garantiert keinen Fehlgriff.

Unser Tipp: Der BenQ PD2700U verfügt über einen eingebauten Helligkeitssensor. Ggf. kann man in den Einstellungen eine automatische Helligkeitsanpassung einrichten, was besonders nachts bzw. in dunklen Räumen sehr angenehm und schonend für die Augen ist.

6. Wissenswertes zum Farbraum

Speziell bei der Bildbearbeitug nimmt der Farbraum eine wichtige Rolle ein. Wir haben einen interessanten Artikel zu diesem Thema (von EIZO) gefunden, in dem alles genau erklärt wird.

  • sRGB entstand durch eine Kooperation von HP und Microsoft. Dieses Farbmodell orientierte sich an den verfügbaren Leuchtstoffen und gilt derzeit als Standardmodell. Es zeigt Schwächen bei der Darstellung gesättigter Rot-, Grün- und Blau-Töne, vor allem im Grün- bis Türkisbereich gibt es größere Defizite.
  • AdobeRGB ist noch nicht offiziell als Standard anerkannt, obwohl Profis schon lange darauf vertrauen. Das Unternehmen Adobe, das den Farbraum definiert hat, erfreut sich jedoch einer großen Präsenz in der Grafikverarbeitung. Daher werden immer mehr Bildschirme hergestellt, die diesen Farbraum zu einem großen Teil abdecken.
  • NTSC ist vom National Television Systems Committee (NTSC) für analoges Fernsehen entwickelt worden. Wegen des Wechsels zum digitalen Fernsehen ist der Standard seit den 2000er Jahren immer mehr durch den Standard des Advanced Television Systems Committee (ATSC) ausgewechselt worden.

Inhaltsverzeichnis:


Über den Autor dieses Artikels:

„Mein Name ist Alexander und ich bin selbst im Bereich Grafik- und Webdesign tätig. Da mein alter Monitor eher ungeeignet für meine Tätigkeiten war, habe ich mich vor kurzem dazu entschlossen, mir einen neuen anzsuchaffen. Was ich bei der Recherche festgestellt habe ist, dass es im Internet kaum aktuelle Test- und Vergleichsberichte für diese Bildschirme zu finden gibt. Um Gleichgesinnten weiterzuhelfen habe ich in den letzten Wochen ordentlich recherchiert und anschließend diesen Artikel erstellt.

Ich hoffe ich konnte Sie bei der Wahl eines passenden Arbeitsmonitors ausführlichst beraten!“ – Alexander Jakob

Monitor für Bildbearbeitung
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